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Wie funktioniert Hypnose?

 

Unser (Wach)Bewusstsein hat die vordringliche und durchaus ehrenwerte Aufgabe, für unser Überleben zu sorgen. In einer Welt, in der das Überleben gesichert scheint, könnte man auch sagen: Das Bewusstsein sorgt dafür, dass wir „funktionieren“, d.h. all die notwendigen und pseudo-notwendigen Aufgaben des Alltags erledigen. Dafür ist es erforderlich, aus der Fülle der auf uns einströmenden Informationen die für den Alltags-Bewältigungs-Modus wichtigen heraus- zufiltern.

Diese Filterfunktion erledigt das Wachbewusstsein sehr gründlich, denn es kann pro Sekunde nur 10 bis 30 Informationen verarbeiten.

Alle anderen Informationen gelangen ins Unterbewusstsein, das mehrere tausend Informationen pro Sekunde verarbeiten kann. Dort sitzen die Erinnerungen an alles, was wir erlebt haben (auch an Dinge, an die wir uns nicht bewusst erinnern), Gewohnheiten, Verhaltensmuster, verdrängte Gefühle und noch mehr.

Entscheidungen werden in viel größerem Maße von unserem Unterbewusstsein getroffen als wir meinen, weil wir dazu neigen, diese Entscheidungen mit dem Verstand nachträglich zu rechtfertigen. Das betrifft die kleinen Entscheidungen („Was will ich heute essen?“) und die großen („Ist das der richtige Lebenspartner für mich?“).

 

In der Hypnose tritt die Filterfunktion des Wachbewusstseins etwas in den Hintergrund und er- möglicht so den Zugang zu den vielen unbewussten Informationen. Die meisten Menschen kennen Hypnose nur aus Unterhaltungs-Shows, in denen Personen aus dem Publikum in Trance sich lä- cherlich machen. Die therapeutische Hypnose grenzt sich sehr klar von solchen Shows ab: Bei  einer therapeutischen Hypnose-Sitzung ist der Klient bei vollem Bewusstsein – auch im Trance- Zustand -, so dass er sich jederzeit äußern kann, falls ihm etwas unangenehm ist oder er die Hypnose abbrechen möchte. In der Regel wird dieser Zustand jedoch als überaus angenehm empfunden.

 

Während der Hypnose tritt der Hypnotiseur mit dem Unterbewusstsein wie mit einer Person in   ein Gespräch ein. Er kann nun dem Unterbewusstsein Fragen stellen, Aufträge erteilen, um Mit- hilfe bitten, in die Vergangenheit reisen oder mit dem Unterbewusstsein verhandeln, um persön- liche Ziele des Klienten zu erreichen.

Dabei werden im Gehirn in den nächsten 24 bis 72 Stunden neue neuronale Verknüpfungen erstellt, z.B. um eine alte Gewohnheit zu ändern. In dieser Zeit ist die aktive Unterstützung des Klienten wichtig: Er sollte die Wirkung nicht infrage stellen oder in Gesprächen infrage stellen lassen oder sie gar auf die Probe stellen (indem er z.B. bei einer Raucherentwöhnung prüft, ob das Rauchen „noch geht“). Vielmehr sollte er auf kleine Veränderungen im Denken und Fühlen achten und den Veränderungs-Prozess durch sein Handeln unterstützen, um die Wirkung möglichst schnell und nachhaltig zur Entfaltung zu bringen.

 

Bei wem wirkt Hypnose?

Hypnose wirkt bei 90% aller Menschen, allerdings unterschiedlich schnell und effektiv. D.h., die Menschen brauchen unterschiedlich lange, bis sie den gewünschten Trance-Zustand erreichen, der unterschiedlich tief sein kann. Hypnotisierbarkeit ist jedoch eine Sache der Übung: Je öfter man es probiert, desto leichter und schneller wird es funktionieren. Förderlich ist eine offene Grundhaltung ohne feste Erwartungen.

 

Was spricht gegen eine Hypnose? (Kontraindikationen)

Schwere Herz- Kreislauferkrankungen, Psychosen, schwere Depression, Einnahme von Psychopharmaka (kann die Wirkung der Hypnose beeinträchtigen), Persönlichkeitsstörungen (geringe Erfolgsaussicht), Suchterkrankungen mit körperlicher Abhängigkeit, Thrombosen, Epilepsie, Schwangerschaft

(Nähere Informationen bei Kontaktaufnahme)

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